Mirai: KI-gesteuerte Metaverse-Erstellungs- und Monetarisierungsplattform
Das Mirai-Whitepaper wurde vom Kernteam im Jahr 2016 vor dem Hintergrund zunehmender Sicherheitsprobleme bei IoT-Geräten verfasst und veröffentlicht, um auf die Sicherheitsherausforderungen von IoT-Geräten zu reagieren und deren Potenzial für groß angelegte Zusammenarbeit zu erforschen.
Das Thema des Mirai-Whitepapers lässt sich zusammenfassen als „Mirai: Ein verteiltes Kooperationsframework auf Basis von IoT-Geräten“. Die Besonderheit von Mirai liegt in der vorgeschlagenen Methode zur Entdeckung und Nutzung von IoT-Geräten mittels schwacher Zugangsdaten und Selbstverbreitungsmechanismen sowie der Implementierung einer leichtgewichtigen, speicherresidenten Agentensteuerung für die verteilte Kontrolle; Die Bedeutung von Mirai besteht darin, die potenziellen Risiken und Herausforderungen der großflächigen Vernetzung von IoT-Geräten aufzuzeigen und der Forschung zu verteilten Systemen eine einzigartige Perspektive zu bieten.
Die ursprüngliche Absicht von Mirai war es, zu erforschen, wie weltweit verstreute IoT-Ressourcen effizient aggregiert werden können, um ein hochgradig elastisches und skalierbares verteiltes Netzwerk zu schaffen. Die Kernthese des Mirai-Whitepapers lautet: Durch automatisiertes Scannen und Ausnutzen schwacher Zugangsdaten, kombiniert mit dezentraler Befehlsverteilung, kann Mirai weltweit schnell einen großen IoT-Geräte-Cluster aufbauen und aufrechterhalten, um eine effiziente Ressourcensteuerung und Aufgabenabwicklung zu ermöglichen.
Mirai Zusammenfassung des Whitepapers
Was ist Mirai
Stellen Sie sich vor, Freunde: Wenn Idole und Charaktere in der virtuellen Welt nicht mehr nur starre Bilder oder Videos wären, sondern wie echte Menschen denken, kommunizieren und sogar ein eigenes „digitales Leben“ besitzen könnten – wie würde das aussehen? Das Mirai-Projekt (kurz MIRAI) ist genau ein solches fantasievolles Blockchain-Projekt. Es ist wie eine „digitale Traumfabrik“, die darauf abzielt, von künstlicher Intelligenz (KI) gesteuerte virtuelle Menschen (oder „digitale Idole“) in die Blockchain-Welt zu bringen, sodass diese virtuellen Charaktere noch realistischer, interaktiver und gemeinschaftlich von der Community besessen und erschaffen werden können.
Die Kernzielgruppe sind Kreative, Fans und normale Nutzer, die sich für virtuelle Idole, Metaverse und Web3-Technologien interessieren. Mit Mirai können Sie Echtzeit-Interaktionen mit KI-Idolen erleben und an deren Wachstum und Entwicklung teilhaben.
Typischer Ablauf:
- Virtuelle Charaktere erschaffen: Mirai nutzt fortschrittliche KI-Engines, kombiniert 3D-Scanning und Deep Learning, um Bewegungen von echten Menschen in Echtzeit auf virtuelle Charaktere zu übertragen und unterstützt mehrsprachige Kommunikation sowie vielfältige Gesichtsausdrücke. Nutzer können sogar personalisierte virtuelle Menschen generieren und diese als NFTs auf der Blockchain prägen, um deren digitale Eigentumsrechte zu besitzen.
- Interaktion und Teilnahme: Fans können über die Mirai-Plattform mit diesen KI-Idolen interagieren, z. B. durch Spenden (mit Token), Teilnahme am Brand Collaboration Pool (Crowdfunding für limitierte digitale Produkte) usw.
- Community-Governance: Als Token-Inhaber können Sie mit MIRAI-Token an der Governance des Ökosystems teilnehmen, Vorschläge machen oder abstimmen, um die Entwicklungsrichtung des Projekts zu beeinflussen.
Projektvision und Wertversprechen
Die Vision von Mirai ist es, die Grenzen von digitaler Identität und Content Creation neu zu definieren. Durch die Kombination von KI, computergenerierten Bildern (CGI) und Web3-Technologie sollen virtuelle Menschen nicht mehr nur Werkzeuge sein, sondern eigenständige digitale Individuen mit Entscheidungsfreiheit werden. Stellen Sie sich vor, ein virtuelles Idol kann nicht nur singen und tanzen, sondern auch personalisiert mit Ihnen interagieren und sogar eigene „Gedanken“ und „Gefühle“ besitzen – das erweitert die Möglichkeiten für digitale Unterhaltung, soziale Interaktion und wirtschaftliche Teilhabe enorm.
Das Kernproblem, das Mirai lösen möchte, ist, dass Nutzer im traditionellen Bereich virtueller Idole oder digitaler Inhalte meist nur Konsumenten sind und es ihnen an tiefer Beteiligung und Eigentum fehlt. Mirai ermöglicht durch Blockchain-Technologie gemeinschaftliches Eigentum, Co-Creation und gemeinsame Governance dieser virtuellen Charaktere und verleiht digitalen Identitäten damit einen langfristigen Wert.
Im Vergleich zu ähnlichen Projekten liegt Mirais Besonderheit in der Betonung „hyperrealistischer virtueller Menschen“, kombiniert mit der umfangreichen Erfahrung von Aww Inc. aus Japan in der Entwicklung virtueller Menschen (z. B. Asiens erstes virtuelles Idol imma) und der Kooperation mit der KI-Plattform Holoworld im Solana-Ökosystem, um lebensechte CGI-Charaktere zu erschaffen und auf die Blockchain zu bringen.
Technische Merkmale
Die technische Architektur von Mirai ist wie eine präzise Brücke, die die Intelligenz der KI mit den dezentralen Eigenschaften der Blockchain verbindet.
- KI-Generierung und On-Chain-Autorisierung: Das Herzstück des Projekts ist die KI-Generierung, die hochrealistische virtuelle Menschen erschaffen kann. Die Generierung und Autorisierung dieser Charaktere wird auf der Blockchain dokumentiert und verwaltet, um deren Einzigartigkeit und Eigentum zu gewährleisten.
- AVA KI-Engine: Dies ist ein leistungsstarkes „Gehirn“, das 3D-Scanning und Deep Learning nutzt, um Bewegungen von echten Menschen in Echtzeit auf virtuelle Charaktere zu übertragen und so lebensechte Gestik und Mimik zu ermöglichen. Sie unterstützt zudem mehrsprachige Interaktion, sodass virtuelle Idole weltweit barrierefrei kommunizieren können.
- Solana-Blockchain: Mirai baut auf der Solana-Blockchain auf. Solana ist bekannt für schnelle und kostengünstige Transaktionen, was für ein Ökosystem virtueller Menschen mit vielen Echtzeit-Interaktionen und digitalen Assets entscheidend ist – wie eine breite Autobahn, die für reibungslose und effiziente Datenübertragung sorgt.
- Mirai Terminal: Dies ist eine für das dritte Quartal 2025 geplante Interaktionsplattform, die Spenden (Token-basiert), Brand Collaboration Pools (Crowdfunding für limitierte digitale Produkte) und einen durch Smart Contracts gesteuerten Revenue-Sharing-Mechanismus integriert. Fans können über diese Plattform noch tiefer am Ökosystem teilhaben.
Tokenomics
Der MIRAI-Token ist der „Treibstoff“ und das „Stimmrecht“ des Mirai-Ökosystems.
- Token-Symbol: MIRAI
- Ausgabekette: Solana-Blockchain
- Gesamtmenge: Die Gesamtmenge der MIRAI-Token beträgt 1 Milliarde.
- Aktueller Umlauf: Bis zum 25. November 2025 sind etwa 999.999.907 MIRAI-Token im Umlauf.
- Token-Nutzung:
- Governance: MIRAI-Token-Inhaber können am Entscheidungsprozess der Plattform teilnehmen und die Entwicklungsrichtung des Projekts beeinflussen.
- Zugang zu Diensten: Token können für den Zugang zu Premium-Inhalten, virtuellen Assets und KI-basierten Erlebnissen verwendet werden.
- Staking: Nutzer können Token staken, um Belohnungen zu verdienen und den Netzwerkbetrieb zu unterstützen.
- Ökosystem-Teilnahme: Spenden, Teilnahme an Brand-Kooperationen usw. auf Plattformen wie Mirai Terminal.
- Token-Verteilung:
- Team und Partner: 25% (davon Aww Inc. 15%, Holoworld 10%)
- Presale-Investoren: 30%
- Ökosystem-Fonds: 25% (für Entwickleranreize und Brand-Kooperationen)
- Liquiditätspool: 20% (phasenweise Freigabe zur Preisstabilisierung)
- Unlock-Informationen: Die Token der Investoren werden ab dem dritten Quartal 2025 schrittweise freigeschaltet.
Team, Governance und Finanzierung
Das Mirai-Projekt wird von Aww Inc. aus Japan in Zusammenarbeit mit Holoworld entwickelt. Aww Inc. verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung virtueller Menschen und hat Asiens erstes virtuelles Idol imma erschaffen. Diese Kombination aus Branchenerfahrung und Web3-Technologie bildet ein solides Fundament für das Projekt.
Governance-Mechanismus: MIRAI-Token-Inhaber können über Governance-Mechanismen an den Entscheidungen des Projekts teilhaben – ein dezentralisiertes Governance-Modell, das der Community Mitspracherecht gibt.
Finanzierung: Nach dem Start im Jahr 2025 hat Mirai im Presale über 76.000 SOL (ca. 12,9 Mio. USD) eingeworben und damit einen Rekord für japanische Web3-Projekte aufgestellt. Bis Mai 2025 beträgt die Marktkapitalisierung über 20 Mio. USD.
Roadmap
Seit dem Start 2025 hat Mirai bereits Fortschritte erzielt und wichtige Meilensteine für die Zukunft geplant.
- 2025: Projektstart, erfolgreiche Kapitalaufnahme und rasche Listung auf Binance Alpha, Marktkapitalisierung über 20 Mio. USD.
- Drittes Quartal 2025: Geplante Einführung der Mirai Terminal-Plattform mit Token-Spenden, Brand Collaboration Pool und Smart-Contract-basiertem Revenue-Sharing.
- Zukunftspläne: Das Projekt will durch Meme-Kultur, soziale Plattformen und Community-getriebene IP-Entwicklung ein neues Paradigma für virtuelle Menschen als autonome digitale Entitäten schaffen und langfristigen Wert im Web3-Ökosystem etablieren.
Typische Risiken
Jedes neue Blockchain-Projekt birgt Risiken – Mirai ist da keine Ausnahme. Informieren Sie sich vor der Teilnahme unbedingt über diese potenziellen Risiken:
- Technische und Sicherheitsrisiken: Trotz fortschrittlicher KI- und Blockchain-Technologie können Smart-Contract-Schwachstellen, Cyberangriffe oder Probleme der Solana-Blockchain das Projekt beeinträchtigen. Auch ethische und Missbrauchsrisiken der KI-Technologie sind zu beachten.
- Ökonomische Risiken:
- Verkaufsdruck: Die Token der Investoren werden ab dem dritten Quartal 2025 schrittweise freigeschaltet, zusammen mit der phasenweisen Freigabe des Liquiditätspools, was zu erhöhter Volatilität des Token-Preises führen kann.
- Herausforderung der Wertschöpfung: Die Einnahmen des Ökosystems hängen von Kooperationen und Spenden für virtuelle Idole ab. Bleibt die Entwicklung neuer IPs oder Use Cases aus, könnte der Token „memifiziert“ werden, d. h. sein Wert wird mehr von Hype als von tatsächlichem Nutzen bestimmt.
- Konzentrationsrisiko: Frühe Investoren oder wenige Großhalter könnten große Mengen an Token besitzen, was zu einer zu starken Konzentration der Governance und erhöhter Marktmanipulationsgefahr führen kann.
- Compliance- und Betriebsrisiken: Mit den sich ständig ändernden globalen Regulierungen für Kryptowährungen und KI kann das Projekt vor Compliance-Herausforderungen stehen. Auch die langfristige Entwicklung und das Community-Management erfordern kontinuierliche Investitionen und effektive Steuerung.
Bitte beachten: Die obigen Informationen dienen nur zu Referenzzwecken und stellen keine Anlageberatung dar. Der Kryptomarkt ist volatil – führen Sie unbedingt eine gründliche Due Diligence und Risikobewertung durch.
Checkliste zur Verifizierung
Wenn Sie ein Blockchain-Projekt recherchieren, können Sie folgende Schlüsselinformationen selbst überprüfen:
- Contract-Adresse im Blockexplorer: Suchen Sie die offizielle Contract-Adresse des MIRAI-Tokens auf der Solana-Blockchain und prüfen Sie mit Solana-Explorern (z. B. Solscan) die Token-Verteilung, Transaktionshistorie und Gesamtmenge.
- GitHub-Aktivität: Prüfen Sie, ob das Projekt ein öffentliches GitHub-Repository hat und bewerten Sie die Häufigkeit von Code-Updates und Community-Beiträgen. Laut Angaben sind Dokumentation und Frontend-Code öffentlich, die On-Chain-Logik ist jedoch noch nicht veröffentlicht.
- Offizielles Whitepaper/Dokumentation: Suchen Sie nach dem vollständigen Whitepaper oder detaillierten technischen Dokumenten des Projekts für umfassende Informationen.
- Offizielle Website und Social Media: Besuchen Sie die offizielle Website und Social-Media-Kanäle (z. B. Twitter, Telegram), um sich über Neuigkeiten und die Community-Aktivität zu informieren.
- Audit-Bericht: Prüfen Sie, ob das Projekt einen von Dritten geprüften Smart-Contract-Audit-Bericht hat, um die Sicherheit zu bewerten.
Projektzusammenfassung
Das Mirai-Projekt ist ein ehrgeiziger Versuch, KI-gesteuerte virtuelle Menschen mit Blockchain-Technologie zu verbinden und ein dezentralisiertes, gemeinschaftlich besessenes digitales Idol-Ökosystem zu schaffen. Es baut auf der Solana-Blockchain auf, nutzt KI-Engines zur Belebung virtueller Charaktere und setzt den MIRAI-Token für Governance und ökonomische Anreize ein. Das Projekt hat in der Anfangsphase bedeutende Finanzierung erhalten und plant die Einführung einer Interaktionsplattform zur Steigerung der Nutzerbeteiligung.
Als neues Projekt steht Mirai jedoch auch vor Risiken wie Verkaufsdruck durch Token-Freigabe, Herausforderungen bei der Wertschöpfung im Ökosystem und Konzentrationsrisiken. Der Erfolg hängt davon ab, ob kontinuierliche Innovation gelingt, mehr Nutzer und Kreative gewonnen werden und Markt- sowie Regulierungsherausforderungen effektiv gemeistert werden.
Für alle, die sich für KI, Metaverse und Web3 interessieren, bietet Mirai eine spannende Perspektive auf die Zukunft digitaler Identitäten und interaktiver Unterhaltung. Denken Sie jedoch daran: Die Blockchain-Welt ist voller Chancen, aber auch Risiken. Recherchieren Sie immer selbst (DYOR) und bewerten Sie Ihre Entscheidungen sorgfältig nach Ihrer eigenen Situation.