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Nachrichten aus Venezuela erhöhen den Druck auf die Ölpreise – ING

Nachrichten aus Venezuela erhöhen den Druck auf die Ölpreise – ING

101 finance101 finance2026/01/08 09:36
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Von:101 finance

Venezolanische Ölentwicklungen beeinflussen die globalen Märkte

Jüngste Ereignisse in Venezuela sorgen für Aufsehen im Energiesektor und üben zusätzlichen Abwärtsdruck auf die weltweiten Ölpreise aus. Laut den ING-Rohstoffanalysten Ewa Manthey und Warren Patterson hat Präsident Trump Pläne angekündigt, dass die USA bis zu 50 Millionen Barrel sanktioniertes venezolanisches Öl kaufen wollen. Dieser Schritt könnte auch unmittelbare Auswirkungen auf kanadische Rohöllieferungen in die Vereinigten Staaten haben.

USA verstärken Kontrolle über venezolanische Öllieferungen

Die direkte Lieferung von venezolanischem Öl in die USA könnte es dem Land erleichtern, sein Öl auf den Markt zu bringen – eine Herausforderung, die durch eine von den USA verhängte Blockade für sanktionierte Tanker verschärft wurde. Durch die Umleitung dieser Lieferungen könnte Venezuela Produktionskürzungen vermeiden, die ansonsten aufgrund begrenzter Lagerkapazitäten notwendig wären.

Das US-Energieministerium hat bestätigt, dass es bereits mit dem internationalen Vertrieb von venezolanischem Öl begonnen hat. Darüber hinaus erklärte der unter Trump amtierende US-Energieminister, dass die USA beabsichtigen, die Kontrolle über zukünftige venezolanische Ölverkäufe auf absehbare Zeit zu behalten. Diese Absicht wird durch die fortgesetzte Blockade gegen sanktionierte Schiffe unterstrichen – Berichten zufolge wurden allein gestern zwei weitere Tanker beschlagnahmt. Der zunehmende Einfluss der USA auf den venezolanischen Ölsektor wirft zudem Unsicherheit hinsichtlich der weiteren OPEC-Mitgliedschaft Venezuelas auf.

US-Ölbestände und Trends bei raffinierten Produkten

Daten der Energy Information Administration (EIA) zeigen, dass die US-Rohölvorräte in der vergangenen Woche um 3,83 Millionen Barrel gesunken sind – der größte Rückgang seit Ende Oktober. Die Bestände raffinierter Produkte stellten hingegen eine weniger optimistische Entwicklung dar. Die Benzinreserven stiegen um 7,7 Millionen Barrel, und die Vorräte an Destillat-Heizöl erhöhten sich um 5,6 Millionen Barrel. Diese Aufbauprozesse deuten darauf hin, dass die Raffinerien weiterhin robust arbeiten, auch wenn die implizierte Nachfrage nach diesen Kraftstoffen in der vergangenen Woche nachgelassen hat. Weitere Einzelheiten zu den Raffinerieauslastungsraten finden Sie im aktuellen EIA-Bericht.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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