Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde Financial Services Commission erwägt, Kontozahlungen für virtuelle Vermögenswerte auszusetzen, die des Marktmanipulation verdächtigt werden.
Die südkoreanischen Finanzbehörden prüfen die Einführung eines „Zahlungsaussetzungs“-Systems in Fällen von Preismanipulationen bei virtuellen Vermögenswerten, um zu verhindern, dass Verdächtige während der Ermittlungsphase illegale Erlöse transferieren oder verstecken.
Laut dem Bericht hat die südkoreanische Financial Services Commission auf einer regulären Sitzung im vergangenen November entsprechende Fälle diskutiert und vorgeschlagen, sich an dem Ansatz aus dem Kapitalmarkt bei der Aktienkursmanipulation zu orientieren, indem frühzeitige Einfrierungsmaßnahmen für Konten ergriffen werden, die im Verdacht stehen, Preise von virtuellen Vermögenswerten zu manipulieren. Dabei sollen Abhebungen, Überweisungen und Zahlungen eingeschränkt werden, um einen Mittelabfluss zu verhindern. Der Bericht weist darauf hin, dass nach dem derzeitigen System die Beschlagnahmung oder Rückgewinnung illegaler Erlöse aus virtuellen Vermögenswerten in der Regel eine Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft und eine gerichtliche Anordnung erfordert, bevor sie umgesetzt werden kann, was das Risiko birgt, dass Vermögenswerte in diesem Zeitraum transferiert werden. Die Financial Services Commission ist intern der Ansicht, dass es möglich ist, im Rahmen der geplanten „zweiten Phase der Gesetzgebung zu virtuellen Vermögenswerten“ einen Mechanismus zur Aussetzung von Kontozahlungen einzuführen, der dem im Kapitalmarktrecht ähnelt, um so wirksamer zu verhindern, dass nicht realisierte Gewinne vorzeitig veräußert werden. Beamte der Finanzbehörden erklärten, dass virtuelle Vermögenswerte, sobald sie auf persönliche Wallets übertragen wurden, leichter zu verstecken seien, und ein solches System daher dazu beitragen könnte, die Aufsicht und den Vermögenserhalt bereits in einem frühen Stadium zu stärken.
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