Goldman Sachs: Regulatorische Entwicklungen werden die nächste Welle der institutionellen Kryptowährungsadoption vorantreiben
BlockBeats News, 6. Januar. Der Wall-Street-Riese Goldman Sachs erklärte, dass die Verbesserung des regulatorischen Umfelds und das Entstehen von Anwendungsfällen für Krypto-Assets jenseits des Handels einen positiven Ausblick für die Branche schaffen, insbesondere für Infrastrukturunternehmen, die das Ökosystem unterstützen, aber weniger von Marktzyklen betroffen sind.
In einem am Montag veröffentlichten Bericht wies die Bank darauf hin, dass regulatorische Unsicherheit weiterhin ein wesentliches Hindernis für die institutionelle Beteiligung darstellt, dieses Umfeld sich jedoch rasch verändert. „Wir betrachten die Verbesserung des regulatorischen Umfelds als einen entscheidenden Treiber für die fortlaufende institutionelle Akzeptanz von Krypto-Assets, insbesondere für Finanzinstitute auf Käufer- und Verkäuferseite, während sich auch neue Anwendungsfälle für Krypto-Assets jenseits des Handels entwickeln“, schrieb das von James Yaro geleitete Analystenteam.
Yaro merkte an, dass die bevorstehende US-Gesetzgebung zur Marktstruktur ein entscheidender Katalysator sein könnte. Seit Präsident Donald Trump sein Amt angetreten hat, wurde die Führung der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC umfassend erneuert. Mit der Bestätigung von Paul Atkins als Vorsitzender hat sich die Regulierungsbehörde von jahrelangen aggressiven Durchsetzungsmaßnahmen gegen die Krypto-Branche zurückgezogen, fast alle anhängigen Fälle eingestellt und sich aus mehreren Gerichtsverfahren zurückgezogen. Trump hat die Förderung der US-Kryptoindustrie zu einem Kernziel seiner Politik gemacht, das auch Atkins bei der SEC priorisiert hat. Der derzeit vom Kongress geprüfte Gesetzesentwurf wird den regulatorischen Rahmen für tokenisierte Vermögenswerte und DeFi-Projekte skizzieren und die Zuständigkeit der SEC sowie der Commodity Futures Trading Commission definieren.
Goldman Sachs ist der Ansicht, dass diese Schritte entscheidend sind, um institutionelles Kapital freizusetzen. Im Bericht heißt es, dass es besonders wichtig wäre, die Gesetzgebung bis zur ersten Hälfte des Jahres 2026 zu verabschieden, da die US-Zwischenwahlen später im Jahr den Fortschritt verzögern könnten. Unter Berufung auf eigene Umfragedaten stellte die Bank fest, dass 35 % der Institutionen regulatorische Unsicherheit als das größte Hindernis für die Einführung von Krypto-Assets sehen, während 32 % regulatorische Klarheit als den wichtigsten Katalysator betrachten.
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