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Schweiz friert Maduro-verbundene Vermögenswerte nach US-Festnahme ein

Schweiz friert Maduro-verbundene Vermögenswerte nach US-Festnahme ein

CryptotaleCryptotale2026/01/05 16:02
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Von:Cryptotale
  • Schweizer Behörden froren landesweit sofort, für vier Jahre, Vermögenswerte mit Verbindung zu Maduro ein.
  • Die Maßnahme richtet sich ausschließlich gegen Maduro und enge Vertraute, nicht gegen die Regierung Venezuelas.
  • Die Maßnahme sichert die Gelder für mögliche Rückerstattung und überwacht rechtliche Entwicklungen.

Die Schweiz hat heute Vermögenswerte eingefroren, die mit Nicolás Maduro in Verbindung stehen, nachdem US-Streitkräfte ihn in Caracas festgenommen und in die Vereinigten Staaten überführt hatten. Der Bundesrat bestätigte, dass die Maßnahme sofort landesweit in Kraft trat und für vier Jahre gilt. Behörden erklärten, dass dieser Schritt verhindern soll, dass potenziell unrechtmäßige Vermögenswerte in Zeiten politischer Unsicherheit transferiert werden.

Vermögenssperre ausgelöst durch US-Festnahme in Caracas

Der Bundesrat gab die Entscheidung am Montag, den 6. Januar 2026, nach Maduros Festnahme am selben Tag bekannt. US-Streitkräfte nahmen Maduro bei einer Überraschungsoperation in Caracas fest. Anschließend wurde er nach New York überführt, um sich Anklagen wegen Drogenhandels zu stellen.

Schweizer Beamte erklärten, die Festnahme habe Besorgnis über mögliche Vermögensverschiebungen ausgelöst. Die Regierung habe daher gehandelt, um jegliche mit Maduro oder seinen Vertrauten verbundene Gelder zu sichern. Die Sperre gilt unmittelbar in der gesamten Schweiz.

Der Bundesrat betonte insbesondere, dass Mitglieder der derzeitigen Regierung Venezuelas ausgeschlossen sind. Die Maßnahme richtet sich ausschließlich gegen Maduro und Personen in seinem direkten Umfeld. Behörden unterstrichen, dass diese Unterscheidung wesentlich sei.

Die Regierung beschrieb die Lage in Venezuela als volatil. In den kommenden Tagen oder Wochen könnten sich verschiedene Entwicklungen ergeben. Daher seien vorsorgliche Maßnahmen notwendig gewesen, so die Beamten.

Die Vermögenssperre ergänzt bestehende Schweizer Sanktionen, die 2018 gegen Venezuela verhängt wurden. Diese Maßnahmen beinhalten bereits Einschränkungen für bestimmte Personen. Laut Behörden erweitert die neue Maßnahme den Geltungsbereich auf bisher nicht sanktionierte Personen.

Es wurden keine Angaben zu betroffenen Vermögenswerten gemacht. Die Schweiz bestätigte zudem nicht, ob Maduro oder seine Vertrauten Vermögen im Land halten. Beamte erklärten, weitere Details würden von künftigen rechtlichen Entwicklungen abhängen.

Schweizer Rechtsrahmen für die Vermögenssperre

Die Entscheidung der Schweiz basiert auf dem Bundesgesetz über das Einfrieren und die Rückerstattung unrechtmäßig erworbener Vermögenswerte politisch exponierter Personen aus dem Ausland. Das Gesetz ist allgemein als FIAA bekannt. Es erlaubt das Einfrieren von Vermögenswerten nach einem Machtverlust.

Laut dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten spielt der Grund für den Machtverlust keine Rolle. Das Gesetz prüft nicht die Rechtmäßigkeit oder die Einhaltung des Völkerrechts, sondern konzentriert sich auf die Sicherung der Vermögenswerte.

Entscheidend sei, so die Beamten, dass Maduro die Macht verloren hat. Dieser Status erlaubt es dem Herkunftsland, später um Rechtshilfe zu ersuchen. Daher will die Schweiz die Vermögenswerte verfügbar halten.

Das EDA erklärte, dass die Sperrung als Vorsichtsmaßnahme erfolge. Sie stellt keine Schuld- oder Eigentumsfeststellung dar. Über diese Fragen würden Gerichte in entsprechenden Verfahren entscheiden.

Wichtig ist, dass die Sperre für vier Jahre gilt, sofern die Behörden sie nicht früher überprüfen. Diese Dauer entspricht laut Beamten den Vorgaben des FIAA. Eine Verlängerung oder Aufhebung erfordert eine formelle Überprüfung. Die Regierung bestätigte zudem, dass die Maßnahme auf Personen abzielt, die bisher in der Schweiz nicht sanktioniert waren. 

Bestehende Sanktionen bleiben unverändert. Die neue Maßnahme fügt eine weitere rechtliche Ebene hinzu. Behörden betonten, dass Transparenz nach rechtlicher Klärung erfolgen werde. Zu den Volumina der Vermögenswerte äußerten sie sich jedoch nicht. Anfragen hierzu blieben unbeantwortet.

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Ziele der Rückerstattung und die diplomatische Haltung der Schweiz

Das EDA erklärte, die Schweiz beabsichtige, unrechtmäßig erworbene Vermögenswerte zum Nutzen des venezolanischen Volkes zurückzugeben. Rückerstattungen hängen jedoch von künftigen gerichtlichen Entscheidungen ab. Gerichte müssen zunächst den unrechtmäßigen Erwerb bestätigen.

Die Sperre soll Vermögenswerte für solche Verfahren sichern. Ohne diese könnten Gelder rasch die Schweiz verlassen. Beamte erklärten, die Maßnahme verhindere dieses Risiko. Die Behörden betonten jedoch die Neutralität. Die Schweiz äußerte sich nicht zur Rechtmäßigkeit der US-Operation. 

Auch zu den innenpolitischen Vorgängen in Venezuela enthielt man sich einer Bewertung. Der Bundesrat rief zur Deeskalation und Zurückhaltung auf. Er mahnte die Einhaltung des Völkerrechts, einschließlich der territorialen Integrität, an. Diese Erklärungen begleiteten die finanzpolitischen Maßnahmen.

Die Schweiz bekräftigte zudem ihr Angebot guter Dienste. Die Behörden erklärten, weiterhin eine friedliche Lösung zu unterstützen, verstanden ihre Rolle aber als vermittelnd. Die Regierung betonte, die Entwicklungen genau zu verfolgen. 

Die Behörden rechnen mit schnellen Veränderungen vor Ort. Daher seien sie bereit, auf neue Situationen zu reagieren. Die Vermögenssperre trat sofort in Kraft und gilt landesweit. Während des vierjährigen Zeitraums gibt es keine Ausnahmen. Die Durchsetzungsbehörden haben entsprechende Anweisungen erhalten.

Unterdessen fror die Schweiz Vermögenswerte ein, die mit Nicolás Maduro in Verbindung stehen, nachdem dieser von den USA festgenommen und nach New York gebracht wurde. Die Entscheidung basiert auf Schweizer Recht und schließt die aktuelle venezolanische Regierung aus. Die Maßnahme sichert Vermögenswerte für mögliche rechtliche Verfahren, während die Schweiz Zurückhaltung fordert und die Entwicklungen beobachtet.

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