Dragonfly-Partner: Daten zeigen, dass die Häufigkeit gewaltsamer Angriffe auf Krypto-Nutzer zunimmt, wobei Westeuropa und der asiatisch-pazifische Raum am stärksten betroffen sind.
Odaily berichtete, dass Haseeb, Partner von Dragonfly, auf der Plattform X erklärte, dass laut der von Jameson gepflegten Datenbank zu Gewaltangriffen die Anzahl der sogenannten „Wrench Attacks“ gegen Kryptowährungsnutzer im Laufe der Zeit kontinuierlich zunimmt und auch der Grad der Gewaltanwendung steigt. Hinsichtlich der geografischen Verteilung ist das Wachstum der Gewalt in Westeuropa und im asiatisch-pazifischen Raum am deutlichsten, während Nordamerika trotz eines Anstiegs der absoluten Zahlen nach wie vor als relativ sichere Region gilt.
Die Datenanalyse zeigt, dass die Häufigkeit von Gewaltvorfällen positiv mit der Gesamtmarktkapitalisierung von Kryptowährungen korreliert. Die Regressionsanalyse ergibt einen R²-Wert von 0,45, was bedeutet, dass 45% der Unterschiede bei Gewaltvorfällen durch Preisfaktoren erklärt werden können. Wird jedoch nach der Nutzerzahl einer bestimmten Börse oder dem Pro-Kopf-Vermögen standardisiert, liegt das aktuelle Risiko nicht auf dem historischen Höchststand. Der Anteil der betroffenen Nutzer war in den Jahren 2015 und 2018 tatsächlich höher als derzeit. Dennoch ist die aktuelle Pro-Kopf-Angriffsrate in letzter Zeit moderat angestiegen und entspricht dem Niveau von 2021. Angesichts der Sicherheitsrisiken empfiehlt Haseeb den Nutzern, in Gebäuden mit 24-Stunden-Sicherheitsdienst zu wohnen, keine Kleidung mit Kryptowährungslogos zu tragen, ein Postfach (PO Box) für den Empfang von Post zu nutzen, Hot Wallets und Cold Wallets getrennt aufzubewahren und bei der Teilnahme an Konferenzen den eigenen Standort nicht in Echtzeit öffentlich zu machen.
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