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Die Befürchtungen eines US-Regierungsstillstands sind deutlich gesunken, da Händler die Wahrscheinlichkeit auf 28 % reduzieren, was die makroökonomische Unsicherheit verringert.
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Die Märkte stabilisieren sich, da die Bundesausgaben bis September 2026 vorfinanziert sind und somit das Risiko eines Shutdowns reduziert wird.
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Der Kryptomarkt verlor während der Hochphase der Shutdown-Ängste und ETF-Abflüsse etwa 200 Milliarden US-Dollar.
Nach dem längsten Regierungsstillstand in der Geschichte, einer 43-tägigen Unterbrechung, die im November 2025 endete, beobachten Märkte und Gesetzgeber nun aufmerksam die Annäherung an eine neue Frist zur Mittelbewilligung.
Zu Beginn des Jahres 2026 lassen die Ängste vor einem weiteren Regierungsstillstand, die vorher zunahmen, nach. Prognosemärkte zeigen nun eine Wahrscheinlichkeit von 26 % für einen US-Shutdown im Januar.
Finanzierungsgesetz senkt das Risiko
Ein Hauptgrund für diese Ruhe ist ein im Jahr 2025 verabschiedetes Finanzierungsgesetz, das oft als One Big Beautiful Bill Act bezeichnet wird. Diese Gesetzgebung deckt bereits den Großteil der Bundesausgaben bis September 2026 ab, wobei etwa 85 % bis 95 % der Ausgaben vorfinanziert sind.
Dadurch sind viele Regierungsprogramme nicht mehr auf kurzfristige Finanzierungsgesetze angewiesen. Das senkt das Risiko, dass große Teile der Regierung selbst bei Verzögerungen in den Verhandlungen stillgelegt würden.
Dennoch ist diese Abdeckung nicht vollständig. Die Gesetzgeber müssen bis zum 30. Januar 2026 weitere Ausgabengesetze genehmigen oder eine weitere Übergangsfinanzierung verabschieden, sonst könnten Teile der Regierung erneut schließen.
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Wahrscheinlichkeit eines US-Shutdowns sinkt um 26 %
Laut Prognosemarkt-Daten von Kalshi ist die Wahrscheinlichkeit eines US-Regierungsstillstands in den letzten Tagen deutlich auf 26 % gesunken.
Noch vor wenigen Wochen trieben Sorgen um Bundesfinanzierung und politische Verzögerungen die Wahrscheinlichkeit eines Shutdowns auf nahezu 38 %, was die Händler vorsichtiger machte und die Marktnervosität steigerte.
Dieser Rückgang deutet darauf hin, dass die Märkte zunehmend davon ausgehen, dass der Kongress rechtzeitig eine Ausgabenvereinbarung oder eine Übergangsresolution verabschieden könnte, um einen Shutdown zu verhindern.
Wie Shutdown-Ängste den Kryptomarkt treffen
Die Angst vor einem möglichen US-Regierungsstillstand hatte auch Auswirkungen auf den Kryptomarkt. Während der Panik fiel der gesamte Kryptomarktwert von 3,15 Billionen auf 2,95 Billionen US-Dollar und vernichtete fast 200 Milliarden US-Dollar.
Die Unsicherheit machte Händler vorsichtig, da Shutdowns wichtige Wirtschaftsdaten und politische Entscheidungen verzögern können. In diesem Zeitraum fiel Bitcoin um fast 6 % und sank von etwa 93.000 US-Dollar auf unter 87.500 US-Dollar.
Auch US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten starke Verkäufe, mit Abflüssen von über 600 Millionen US-Dollar innerhalb von zwei Wochen. Dies erhöhte den Druck auf den Markt zusätzlich.
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FAQs
Prognosemärkte zeigen nun eine Wahrscheinlichkeit von 26 %, gegenüber fast 38 % zuvor, was auf weniger Sorgen um einen unmittelbar bevorstehenden Shutdown hindeutet.
Ein Finanzierungsgesetz von 2025 hat 85–95 % der Bundesausgaben bis September 2026 vorfinanziert und die Abhängigkeit von kurzfristigen Finanzierungsgesetzen verringert.
Ja. Die Gesetzgeber müssen bis zum 30. Januar die verbleibenden Ausgabengesetze oder eine Übergangsresolution verabschieden, sonst könnten Teile der Regierung schließen.
Shutdowns verzögern Wirtschaftsdaten und politische Entscheidungen, erhöhen die Unsicherheit und führen dazu, dass Investoren ihr Engagement in riskanten Anlagen wie Krypto reduzieren.
