Bitcoin durchbricht 125.000 $ in einer der ruhigsten Rallyes aller Zeiten
Bitcoin hat die Marke von 125.000 $ durchbrochen und damit ein neues Allzeithoch erreicht – und das in einer der ruhigsten Rallyes, die der Markt je erlebt hat. Zwar wurde diese Hürde an einem verschlafenen Sonntag genommen, doch das auffällige Fehlen von Memes, Kommentaren und Euphorie war spürbar. Wie Vijay Boyapati, Autor von The Bullish Case for Bitcoin, feststellte:
„Das ruhigste Bitcoin-Allzeithoch aller Zeiten. Keine Nachrichten. Kein Interesse. Kein FOMO. Wir gehen noch viel, viel höher.“
Doch hinter den Kulissen beeinflussen makroökonomische Wellen bereits das nächste Kapitel für das weltweit beliebteste dezentrale Asset (auch wenn Privatanleger scheinbar alles verschlafen).
Ein neues Bitcoin-Allzeithoch, aber keine Euphorie
Märkte lieben Narrative. Doch die historische Kursentwicklung von Bitcoin im Oktober ist bemerkenswert frei von der „Manie“ oder dem Einzelhandelsrausch früherer Höchststände. Spot-ETF-Zuflüsse und eine zurückhaltende, aber konstante „Whale“-Akkumulation leisten die Hauptarbeit, während die Stimmung unter Privatanlegern auffallend kühl bleibt. Vielleicht ist das Fehlen von aufgeregten Schlagzeilen auch ein Zeichen dafür, dass die Käufer dieses Zyklus andere sind. Sie sind erfahren, institutionell geprägt und strategischer als zuvor.
Wie The Wealth Coach auf X überlegte:
„Es ist für mich absolut unbegreiflich, dass Bitcoin das siebtgrößte Asset der Welt ist
und ich kenne im echten Leben niemanden, der welches besitzt oder direkt darin investiert… oder sich überhaupt dafür interessiert.“
Zinssenkungen, Regierungsstillstand und neue Liquidität am Horizont
Hinter dem Bitcoin-Allzeithoch und dem Fehlen von FOMO bei Privatanlegern steht eine Welle der Erwartung auf Zinssenkungen der Federal Reserve. Die Märkte haben mittlerweile eine nahezu sichere Zinssenkung im Oktober eingepreist.
Große Banken wie Bank of America und JPMorgan passen ihre Prognosen angesichts schwacher Arbeitsmarktdaten und der Auswirkungen des Regierungsstillstands nach oben an. Goldman fordert sogar zwei weitere Zinssenkungen vor Jahresende. Niedrigere Zinsen bedeuten günstigere Dollar-Liquidität und ein weicheres Umfeld für Hard Assets (genau der Auslöser, der Bitcoin typischerweise zu neuen Höchstständen treibt).
Für zusätzlichen makroökonomischen Rückenwind sorgt Präsident Trump, der die Idee ins Spiel bringt, Amerikanern Zahlungen von 1.000–2.000 $ aus neuen Zolleinnahmen zukommen zu lassen, die er als „Ausschüttungen“ oder „Dividenden“ bezeichnet. Auch wenn „Stimulus Checks“ bislang nur ein Vorschlag und kein Gesetz sind, wirkt die Aussicht auf frische Liquidität wie Kerosin für risikofreudige Assets.
Institutionelle Ruhe inmitten steigender Flut
Anders als bei früheren Bullenmärkten gibt es diesmal kaum Panikkäufe oder einen plötzlichen Zustrom von Privatanlegern. ETF-Zuflüsse setzen sich stetig fort, das Open Interest auf großen Derivateplattformen ist gestiegen, und die „stille Rallye“ wird von Asset-Allokatoren und nicht von FOMO der Privatanleger getragen.
Bitcoin verhält sich zunehmend wie ein hochüberzeugtes, makrosensitives Asset in großen Portfolios. Und das jüngste Bitcoin-Allzeithoch bleibt weitgehend unter dem Radar.
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